Die Wissenschaftliche Gesellschaft für marktorientierte Unternehmensführung e. V. wurde am 6. Februar 1981 von einer Gruppe namhafter Unternehmer, Führungspersönlichkeiten und Wissenschaftler, insbesondere Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heribert Meffert, an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster als gemeinnütziger Verein gegründet. Ziel dieser Gründung war die Belebung und Intensivierung der Kontakte sowie des Erfahrungsaustauschs zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet der marktorientierten Unternehmensführung. Die WiGe steht immer für Relevanz, Wahrheit (Fakten), Unabhängigkeit, wissenschaftliche Fundierung und Praxisnähe. Als moderne und vertrauenswürdige Plattform liefert sie Impulse für wichtige Zukunftsentscheidungen der marktorientierten Unternehmensführung.
Den Schwerpunkt ihrer Aufgaben legt die Wissenschaftliche Gesellschaft vor allem auf:
die Initiierung, fachliche Unterstützung und Finanzierung von Forschungsprojekten im Bereich des Marketing und der Managementwissenschaft,
die Nutzbarmachung der Veröffentlichung von aktuellen Erkenntnissen der Forschung für die Lösung praxisrelevanter Herausforderungen,
die Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Tagungen und Arbeitskreise sowie
die Intensivierung des Erfahrungsaustauschs mit nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen, die den gleichen Zweck verfolgen.
Diese Zielstellungen werden in enger Zusammenarbeit mit der HHL Leipzig Graduate School of Management realisiert. Seit dem Jahr 2006 verantwortet Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg die wissenschaftliche Begleitung dieses Kreises.
Zu den wesentlichen Aktivitäten der Gesellschaft zählen vor allem die Durchführung zweier Führungsgespräche pro Jahr, in denen mit hochkarätigen Experten aktuelle Themenstellungen des Marketing und der marktorientierten Unternehmensführung reflektiert werden, sowie Publikation einer mittlerweile über 230 Exemplare zählenden Arbeitspapierreihe und finanzielle und konzeptionelle Unterstützung für Forschungsprojekte an der HHL Leipzig Graduate School of Management.
Getragen wird die Gesellschaft einerseits durch namhafte deutsche und internationale Unternehmen, die durch ihre Mitgliedschaft zur Unterstützung von Forschung und Wissenschaft im Rahmen der Vereinsziele beitragen. Auf der anderen Seite wird die wissenschaftliche Ausrichtung durch die Mitgliedschaft mehrerer führender Marketingwissenschaftler umgesetzt.Die Wissenschaftliche Gesellschaft umfasst neben dem Aktivenkreis aucheinen sogenannten Senior Executive-Kreis, durch den ehemalige Unternehmenspersönlichkeiten nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Managementtätigkeit weiterhin den Verein unterstützen und an den Veranstaltungen teilnehmen können.
Was uns einzigartig macht
Wir vereinen branchenprägende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft mit Top-Wissenschaftlern.
Wir sind:
persönlich – exklusiv
wissenschaftlich – fördernd
unabhängig – hochkarätig
Wir bieten:
einzigartige Führungsgespräche zu hoch-relevanten, aktuellen und innovativen Themen, zeigen Lösungen auf und stärken unser Netzwerk
einen aktiven Austausch mit unseren Mitgliedern der dazu führt, dass unser Netzwerk wächst und relevante Themen für unsere Veranstaltungen definiert werden
eine faktenbasierte und wissenschaftlich fundierte Umsetzung
Die Wissenschaftliche Gesellschaft…
… für die relevanten Themen unserer Zeit.
… für Menschen, die ihre Branche und die Zukunft der Wirtschaft gestalten.
Auf der Gründungsversammlung am 6. Februar 1981 wurde die Satzung der Wissenschaftlichen Gesellschaft beschlossen und von den anwesenden Mitgliedern angenommen. Ziel dieser Gründung waren die Belebung und Intensivierung der Kontakte sowie des Erfahrungsaustausches zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet des Marketing und der Unternehmensführung. Im Rahmen er Gründungsveranstaltung hielt zudem Prof. Dr. N. Szyperski von der Universität Köln einen Vortrag zum Thema „Führungsprobleme heute – eine kritische Bestandsaufnahme und Thesen zu ihrer Bewältigung“.
Am 6. Feburar 1981 wurde die Wissenschaftliche Gesellschaft für Marketing und Unternehmensführung e.V. von einer Gruppe namenhafter Unternehmer, Manager und Wissenschaftler gegründet. Ziel dieser Gründung waren die Belebung und Intensivierung der Kontakte sowie des Erfahrungsaustausches zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet des Marketing und der Unternehmensführung. Dieser Maxime folgend unterstützt die Wissenschaftliche Gesellschaft seither Forschungsvorhaben zu ausgewählten Problemen der Unternehmenspraxis und fördert die Verbreitung der Forschungsergebnisse. Den Schwerpunkt ihrer Aufgaben legt die Wissenschaftliche Gesellschaft vor allem auf
Initiierung, fachliche Unterstützung und Finanzierung von Forschungsprojekten im Bereich der Managementwissenschaft und Unternehmensführung
Nutzbarmachung und Veröffentlichung von aktuellen Erkenntnissen der Forschung für die Lösung praxisrelevanter Herausforderungen
Organisation und Durchführung von Führungsgesprächen, Think-Tank-Meetings und Tagungen
Intensivierung und Erfahrungsaustausch mit nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen, die den gleichen Zweck verfolgen
In nahezu allen industrialisierten Ländern werden seit einigen Jahren intensive Diskussionen über die Auswirkung der Mikroelektronik auf Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Es wird übereinstimmend davon ausgegangen, dass die neuen technischen Entwicklungen in nächster Zeit die Situation auf ganz verschiedenen Ebenen – im Beruf, beim Konsum, in der Freizeit- verändern. Jedoch besteht kaum Übereinstimmung über die Art und Intensität der zu erwartenden Veränderungen. Aus diesem Grund veranstaltet die Wissenschaftliche Gesellschaft am 29./30. Oktober 1981 auf Einladung der Gruner + Jahr AG in Hamburg ein Führungsgespräch zum Thema „Entwicklungsperspektiven neuer Medien“.
⇾ 1. Publikation: Führungsprobleme heute von Norbert Szypanski 1981
„Unternehmensstrategie und Marketing aus europäischer und amerikanischer Perspektive“
Während in den USA aufgrund der traditionellen Binnenorientierung internationale Aspekte der Unternehmenstätigkeit weniger Berücksichtigung finden, gewinnen gerade bei europäischen Firmen Fragestellungen der Internationalisierung gegenwärtig zunehmend an Bedeutung. Bereits diese gegenläufige Entwicklung lässt vermuten, dass hinsichtlich der Managementphilosophien und -mentalitäten amerikanischer und europäischer Manager weitreichende Unterschiede bestehen. Trotz der häufig zu beobachtenden Übernahme strategischer Planungskonzepte aus den USA, dem „Mutterland des Marketing“, ist fraglich, inwieweit sich durch europäische Unternehmen eine eigenständige Neuorientierung der Managementansätze abzeichnet. Um die Unterschiede deutlich herauszuarbeiten zu können, veranstaltete die Wissenschaftliche Gesellschaft am 2./3. Oktober 1986 ein Führungsgespräch zum Thema „Unternehmensstrategie und Marketing aus europäischer und amerikanischer Perspektive“.
„Managementqualifikation und -ausbildung – Bestandsaufnahme und Entwicklungs-perspektiven“
Die aktuellen Entwicklung über das Personalmanagement verdeutlichen die hohe Bedeutung, die dem Faktor „Mitarbeiter“ bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt bemessen wird. Die erhöhte Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit auf globalen, dynamischen Märkten steht allerdings eine ungünstige demografische Entwicklung gegenüber. Aus diesem Grund kommt insbesondere der Ausbildung und Qualifikation von leistungsmotivierenden und -steuernden Führungskräften eine strategische Schlüsselrolle zu. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung führte die Wissenschaftliche Gesellschaft am 17./18. Oktober 1991 das Münsteraner Führungsgespräch zum Thema „Managementqualifikation und -ausbildung – Bestandsaufnahme und Entwicklungsperspektiven“ durch.
„Kostenstruktur und Fixkostenmanagement als Herausforderung and die Unternehmens-flexibilität“
In Zeiten stagnierende Märkte und zunehmender Wettbewerbsintensität, die in vielen Branchen zur Ausdehnung des Preiswettbewerbs geführt haben, tritt neben die Betrachtung der Marketinginstrumente zur Forcierung des Absatzes von Gütern und Leistungen, insbesondere das Kostenmanagement vermehrt in den Fokus der Betrachtung. In diesem Zusammenhang belegen empirische Studien, dass über alle Branchen hinweg in den vergangenen Jahren der Fixkostenanteil der Unternehmen stetig gestiegen ist. Auch für die Zukunft wird eine weitere Ansteigung der Fixkosten bei einer gleichzeitigen Verkürzung der Produktionszyklen prognostiziert. Vor diesem Hintergrund führt die Wissenschaftliche Gesellschaft am 28./29. November 1996 ein Führungsgespräch zum Thema „Kostenstruktur und Fixkostenmanagement als Herausforderung and die Unternehmensflexibilität“ durch.
„Wissensmanagement – Wie können Unternehmen schneller lernen?“
Die Beschäftigung mit den immateriellen Ressourcen eines Unternehmens und hier insbesondere den Wissensressourcen wurde durch das Wachstum des tertiären Bereiches und die zunehmende volkswirtschaftliche Bedeutung der sog. „High-Tech-Industrien“ gefördert. Vor allem bei Dienstleistern, Start-Ups und technologieintensiven Unternehmen wird der Wert des Unternehmens primär durch dessen immaterielle Ressourcen geprägt. Die Generierung und Verarbeitung von Wissen im Unternehmen stehen daher heute im Mittelpunkt einer Vielzahl von theoretischen und praxisorientierten Forschungsprojekten innerhalb der Betriebswirtschaftslehre. Einige Autoren sprechen neuerdings sogar von einer „knowledge-based theory oft he firm“.
„25 Jahre Wissenschaftliche Gesellschaft – Perspektiven der Marktorientierten Unternehmensführung“
Ein Highlight der Veranstaltung war das Kamingespräch am Vorabend der Veranstaltung, welches auf Einladung von Wolfgang Hölker in der Spiegelburg des Münsteraner Coppenrath Verlags stattfand. Es präsentierte in der Märchenwelt von Felix dem Hasen und Prinzessin Lillifee eindrucksvoll, was marktorientierte Führung für den Erfolg eines mittelständischen Unternehmens bedeutet. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Wissenschaftlichen Gesellschaft stand am Folgetag die marktorientierte Führung auf dem Prüfstand. Vor dem Hintergrund einer empirischen Untersuchung wurden dabei der Stellenwert und die Perspektiven des Marketing aus Sicht der Wissenschaft und Praxis mit renommierten Referenten intensiv diskutiert. Dabei zeigte sich bei wachsenden Divergenzen im Marketingverständnis doch eine hohe Übereinstimmung bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Konzepte und Instrumente der marktorientierten Führung. Es ist nicht überraschend, dass die Führungsgespräche in den vergangenen 25 Jahren zu einer hohen Übereinstimmung im Marketingverständnis innerhalb der Mitglieder und zwischen Wissenschaft und Praxis geführt haben.
„Marketingherausforderungen in der digitalen Welt“
Im Frühjahr des Jahres 2011 folgte die Wissenschaftliche Gesellschaft zu ihrem 60. Führungsgespräch der Einladung von Jürgen Gerdes nach Bonn. Als Gäste im Haus der Deutschen Post wurde sich mit den Herausforderungen des Digitalen Marketing beschäftigt. Hierbei wurde deutlich, welche tiefgreifenden Veränderungen stationäre und mobile Internetanwendungen ebenso wie soziale Netzwerke für das Marketing mit sich bringen. Am Vorabend fand im vertrauten Mitgliederkreis ein Kamingespräch mit Dr. Thomas Middelhoff statt, der Einblick in seine persönlichen Erfahrungen und Managementherausforderungen gewährte. Viele Mitglieder berichteten im Anschluss an das Bonner Führungsgespräch, dass ein solch offener Erfahrungsaustausch zwischen den persönlichen Vertretern der Mitgliedsunternehmen den einzigartigen Charakter der Wissenschaftlichen Gesellschaft erneut unterstrichen hat.
„Sustainability – Bestandsaufnahme und Bedeutung für die marktorientierte Unternehmensführung“
Der Sustainability-Ansatz wird bereits seit drei Jahrzehnten in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik als strategischer Orientierungsrahmen diskutiert. Trotz erster Umsetzungserfolge bestätigen internationale Erkenntnisse zum Klimawandel und Ressourcenverbrauch, dass es eine erhebliche Implementierungslücke in Deutschland gibt. Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr aus, denn die Zeit drängt. Bis 2030 ist die Umsetzung von erfolgversprechenden Transformationsstrategien gefragt, damit ein nachhaltiger Entwicklungspfad noch beschritten werden kann. Einzigartigen Innovationschancen für den Standort Deutschland stehen Risiken im internationalen Wettbewerbskontext gegenüber. Aktuelle geopolitische Spannungen erzeugen darüber hinaus völlig neue Rahmenbedingungen für die Transformation. Die Schaffung und Erhaltung von Frieden repräsentiert eine vierte Dimension der Nachhaltigkeit. Diese gilt es auf dem Weg zu einer neuen, nachhaltigen Weltordnung mitzudenken.
Wenngleich sich die Wissenschaftliche Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit Fragestellungen des Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements beschäftigt hat, so ist es aktuell aufgrund des Problem- und Veränderungsdrucks geboten, Fakten und Optionen für Transformationspfade aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Das 80. Führungsgespräch in Leipzig bietet mit hochkarätigen Experten hierzu einen geeigneten Diskussionsrahmen.
Zeitreise – Einblick in das 60. Führungsgespräch im Jahr 2011
Ein Verein – viele Gesichter
Dr. h.c. Jürgen Gerdes
Vorsitzender
Dr. Henning Kreke
stv. Vorsitzender
Dr. Jürgen Meffert
Vorstandsmitglied
Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Dr. Tonio Kröger
Vorstandsmitglied
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heribert Meffert
Ehrenvorsitzender
Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Backhaus
Ehrenvorsitzender
Christine Wolburg
Vorstandsmitglied
Dr. Dr. Justinus Pech
Vorstandsmitglied
Agiler Wissensaustausch in allen Formen
Wir haben verschiedene Veranstaltungsformate geschaffen, um zum einen den exklusiven und persönlichen Austausch im Mitgliederkreis zu ermöglichen, zum anderen soll aber auch die Diskussion aktueller Problemstellungen zwischen Unternehmensführung und Wissenschaftlern verschiedenster Unternehmen und Institute forciert werden. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen werden der Fachöffentlichkeit über Dokumentationspapiere bzw. multimediale Aufzeichnungen zugänglich gemacht.
Symposien
In größeren Zeitabständen veranstaltet die Wissenschaftliche Gesellschaft Symposien, auf denen aktuelle Fragen der marktorientierten Unternehmensführung vor einem großen Auditorium diskutiert werden. Diese Symposien stehen interessierten Wissenschaftlern und Praktikern offen.
Führungsgespräche
Im Rahmen der halbjährlichen Führungsgespräche diskutieren die Mitglieder der Gesellschaft aktuelle Fragen aus der marktorientierten Unternehmensführung untereinander sowie mit anerkannten Experten aus Wissenschaft und Praxis. Die Ergebnisse werden in Arbeitspapieren festgehalten.
International CEO Visits
Die Wissenschaftliche Gesellschaft veranstaltet zudem in regelmäßigen Abständen themenbezogene Forschungsreisen, bei denen interessante Wirtschaftsstandorte im näheren und ferneren Ausland besichtigt und Entwicklungen diskutiert werden.